Wenn sich der Weg zur Arbeit wie ein Urlaubstag anfühlt

Image Ecrit le 18.05.2021 de Bernd Langhans
Equipe: Rote Radler Baiersdorf
Municipalité: Baiersdorf im Landkreis Erlangen-Höchstadt

Heute habe ich beschlossen, dass es ein schöner Tag wird.

Mein Weg nach Nürnberg ins Büro führt mich entlang einer Route, für die normalerweise eine eigene Tagesetappe auf einer Radtour geplant werden sollte.

Das Wetter sieht vielversprechend aus. Also es verspricht alles, vielleicht mit Ausnahme von Schnee. Und kaum in Eltersdorf angekommen geht es auch schon mit einem Schauer los.
Der Wind bläst, wie immer beim Radeln, vorzugsweise von schräg vorne, aber ehrlich, ich habe damit einen Gegner den ich besiege.

Zur Hälfte des Weges, auf Höhe des Solarberges zwischen Vach und Fürth wird es wieder trocken.
Mittlerweile an der Quelle der Pegnitz vorbei, also dem Zusammenfluss von Rednitz und Pegnitz, geht es jetzt entlang der Pegnitz weiter.
Auf Höhe Fürth zeigen sich die ersten Ansätze einer Radlschnellstrecke. Der alte kurvige und von Wurzeln aufgewölbt Weg ist jetzt breit, glatt und super geworden. Eine Freude
Mitten durch das Herz Nürnbergs führt mich mein Weg.
Der Hauptmarkt, mit dem schönen Brunnen und mittlerweile für Radler zum überqueren frei gegeben.
Die Geschichte wirft Ihre Schatten, am Duzendteich und dem Reichsparteitagsgelände. Urlaubsfeeling kommt auf, wenn ich die Segler in der Sonne des Wassers dahingleiten sehe. Aber kaum 5 km weiter bin ich im Büro.

Heimwärts, kann der Chronist dann erfreut von zwei dicken Schauerwolken berichten, die ihn komplett verfehlen. während die eine hinter mir zu spät kommt um mich zu erwischen, liegt die andere über Erlangen und sorgt für einen angenehm angefeuchteten Schotter am Kanal. Kein Staub, aber auch noch kein Schlamm.

Wie gesagt, es war ein schöner und toller Tag.

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