Pünktlich zum Schietwedder: Ein Fahrrad-Upgrade und ein Sturz

Image Ecrit le 28.05.2021 de Anna Hofmann
Equipe: Fraunhofer UMSICHT
Municipalité: Oberhausen

So gerne ich auch mit "Rubbish-Bike" durchs Ruhrgebiet heize, zwei Dinge habe ich bisher immer vermisst: Vernünftige Schutzbleche und einen Gepäckträger für meine Ortlieb Fahrradtasche vom STADTRADELN 2020.

Daher stand zu Beginn der zweiten STADTRADELN Woche ein Fahrrad-Upgrade an. Von meinem Mitbewohner habe ich "neue" alte Schutzbleche bekommen und der Gepäckträger war ein Leftover meines vorherigen Bikes. Jetzt komme ich nicht nur trocken und schlammfrei zur Arbeit (wenn es nicht gerade so von oben pladdert, wie nahezu die gesamte Woche), sondern auch ohne das Gewicht von Büchern, Laptop & Co auf meinem Rücken.

Beim wöchentlichen "Wartungsprogramm" (...ok, ich gebe zu ich mache das seltener, als ich sollte), habe ich dann entdeckt, dass zumindest 3 Speichen verbogen sind und ausgetauscht werden sollten. Auch ein Zentrierständer kann da nicht mehr viel ausrichten.

Bei der Tretobratze in Essen bekam ich nicht nur problemlos die nötigen Teile, sondern auch ein großes Kompliment für das Design von "Rubbish-Bike". Das sehe ja fast aus wie ein Original des japanischen Fahrradherstellers Kuwahara. Und gleich darauf sprudelte das Fachwissen über die Geschichte der Marke und die japanische Fahrradkultur nur so aus dem herzlichen Verkäufer heraus. International bekannt wurde die Marke übrigens durch den Film E.T.
Als ich den Laden überaus zufrieden wieder verließ, schoss mir der Satz „Support Your Local Shop“ mehrfach durch den Kopf! Es lohnt sich!
https://www.facebook.com/Tretobratze-166147630206267/

Leider endete die Woche weniger schön, als sie begonnen hatte.
Ich genoss die schnelle Fahrt mit der verbesserten Version von „Rubbish-Bike“ so sehr, dass es mich im Übereifer am Donnerstagabend dann leider hingehauen hat. Beim Umfahren einer Baustelle am Baldeneysee war der Boden rutschiger als gedacht und ich schlug hin. Mit verbogenem Lenker und starken Prellungen entlang meiner linken Körperhälfte machte ich mich in Zeitlupe auf den Weg nach Hause. Nur um dort festzustellen, dass der Vorbau meines Lenkers einen feinen Haarriss abbekommen hatte. Prompt viel dieser beim Abschrauben komplett zu zwei Teilen auseinander.

Statt also das Pfingstwochenende mit langen Radtouren zu verbringen, werd ich mich auskurieren und „Rubbish“ reparieren müssen. Bleibt nur zu hoffen, dass ich nächste Woche wieder in die Pedale treten und zum Institut radeln kann. #nocar #bikehelmet #supportyourlocal

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