Die erste Woche ohne Auto

Image Ecrit le 09.06.2021 de Petra Graen
Equipe: Stadtverwaltung Worms
Municipalité: Worms

Schon ist die erste Woche ohne Auto vorbei und war überraschend völlig unproblematisch.
Am ersten Tag des Stadtradelns (passend der „Weltradfahrtag“) war bei schönstem Radwetter Freizeitradeln angesagt. Die erste kleine Rheinhessentour führte von Herrnsheim auf den Rheinradweg Richtung Rheindürkheim, kurzer Stopp am Schifffahrtsmast, dann nach Ibersheim und Besuch des Armeshäusles. Weiter ging es am Rhein entlang bis Hamm und von dort auf dem Mühlenradweg weiter über Eich nach Gimbsheim. Kurzfristig fühlte man sich wie im Schottischen Hochland ? Zurück fuhren wir dann über Alsheim mit Stopp an der Heidenturmkirche, Mettenheim, Osthofen zurück nach Herrnsheim. Bis auf ein kleines Stück in Herrnsheim am Fahrweg bis zur B9 fuhren wir überwiegend auf gut ausgebauten Fahrradwegen. Besonders gut fahrbar war der Weg von Alsheim bis Osthofen, etwa 2,50 m breit und asphaltiert, auch bei Gegenverkehr war problemloses Passieren möglich.
Nach heftigen Regenfällen am Freitag und Samstag waren die nicht asphaltierten Radwege stellenweise nicht mehr allzu gut befahrbar. Vor allem stark gelitten hatte der Radweg entlang der Pfrimm zwischen Pfeddersheim und Leiselheim. An meinem Fahrrad ist das nicht spurlos vorübergegangen.
Eine zweite Rheinhessentour führte über Osthofen, Abenheim, Gundheim, Mörstadt nach Pfeddersheim und über die Weinberge zurück nach Herrnsheim.
Neben dem Freizeitradeln fand der Alltag ausschließlich mit dem Rad statt. Ein schönes Gefühl sich bereits vor dem Bürotag bewegt zu haben, zu mindestens bei trockenem Wetter. Am Montag kostete es ehrlicherweise einige Überwindung bei strömenden Regen ins Rathaus zu fahren. Aber wenn man erst unterwegs ist und die richtige Kleidungsschutz hat, ist das auch kein Problem. Allerdings standen die Fahrradstreifen in der Friedrich-Ebert-Straße zum Teil tief unter Wasser, durch den morgendlichen Verkehr war kein Ausweichen möglich….
Eine neue Erfahrung war auch mit dem Fahrrad zum Wochenmarkt zu fahren. Die Satteltasche war zwar zum Bersten gefüllt, aber auch hier habe ich das Auto nicht vermisst.
Ich freue mich auf die zweite Woche!

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