Die Hache-Ochtum-Weser-Hunte Connection

Image Ecrit le 11.06.2021 de Gerd Harthus
Equipe: Fahr Rad in Stuhr
Municipalité: Stuhr

Die drei Flüsse verbinden wichtige Stationen meines Lebens. Das wurde mir heute klar,, als ich über Grolland Richtung Seehausen die Weser runterfuhr.

In Oldenburg an der Hunte bin ich geboren, an der Hache in Syke habe ich gearbeitet und die Ochtum flueßt in der Nähe meines jetzigen Wohnort, wo ich sie fast täglich sehe. Alle fließen sie in die Weser und gliedern den Naturraum, in dem ich zuhause bin.

Das Urstromtal der Weser wird begrenzt durch die Syker Geest, die Wildeshauser Geest und den Geestrücken, auf dem Ohmstede, Etzhorn und Wahnbek liegen. Wischen meinem Elternhaus und der Weser liegen etwa 18 km Moor- und Marschlandschaft.

Als ich heute dort fuhr, sah ich neben der zersiedelten Landschaft im Bremer Speckgürtel allerlei Infrastruktur, Eisenbahn, Autobahn und GVZ. Hafenanlagen, Deiche, die immer höher gebaut werden, Siele, Sperrwerke der Ochtum und der Hintergrund. Einen stillgelegten Flugplatz in Lemwerder, ein rostigen Stahlwerk und Abeking & Rassmussen, Lürßen und Fassmer, die letzten noch verbleibenden Werften der einst so stolzen Hansestadt Bremen. Die Elsflether Werft ist gerade den Bach runter gegangen. Aber Bremen hat ja immerhin bedeutende Flugzeug- und Raumfahrtindustrie und nicht zu vergessen das Mercedeswerk als wichtige Industrien in den letzten Jahrzehntenn aufgebaut.

Was mich beeindruckt hat, ist die Bauernkultur in Bardenfeth, Großenmeer, Mooriem. Dort gibt es viele schöne alte Bauernhöfe, prächtige Bauwerke, aber auch Ruinen und Verfall. Riesige Maschinen, Güllegeruch überlagert die frühsommerliche Stimmung. Die Zivilisation frisst sich in die Landschaft und verändert sie oft zu ihrem Nachteil.

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