09.07. Tag 19 - 151,2 km

Ecrit le 12.07.2021 de Stefan Verhoeven
Equipe: Clever Ruder Club e. V.
Municipalité: Kleve im Kreis Kleve

Der drittletzte Tag des Stadtradelns begann für mich mit einer kleinen Tour nach Donsbrüggen: Mit unserem Bürgermeister Wolfgang Gebing, Klimaschutzmanager Christian Bomblat und Stadtradeln-Koordinatorin Pascale van Koeverden trafen wir dort auf die Vertreter der Gemeinde Kranenburg zur "Staffelübergabe" der kreisweiten Stadtradel-Staffel und fuhren im Anschluss gemeinsam zum Rathaus nach Kleve.

Später am Vormittag stand dann die tägliche Lang-Tour auf dem Programm: Nachdem ich mir bereits vor Beginn des Stadtradelns für den diesjährigen Zeitraum eine Tour entlang der Linge, einem kleinen Gewässer zwischen Nijmegen und Arnhem, auf die to-do-Liste gestellt hatte, wollte ich dieses Ziel nun endlich besuchen. Dabei bekam ich wider Unterstützung aus meinem Team vom Clever Ruder Club, aus welchem Verena mich begleitete.

Über den Sandweg ging es zunächst zum Deich nach Griethausen und dann jenen entlang nach Millingen um dort mit der Fähre nach Pannerden über den Rhein zu setzen. Von Pannerden aus sollte dann direkt nach wenigen Kilometern die nächste Überfahrt mit der Fähre über den Pannerdensch Kanaal nach Doornenburg folgen - zu unserer und der Überraschung zahlreicher weiterer Radler war jene jedoch nicht in Betrieb, sondern lag fest vertäut einige Meter weiter am Ufer. Insofern blieb uns nur der Umweg über die etwa 7 Kilometer stromab liegende Fähre Huissen. Als sei der Umweg nicht schon genug erlitt ich auf diesem dann auch noch die dritte Reifenpanne in einer Woche - gefühlt waren die "pannensicheren" Mäntel auch schon mal besser. Nachdem der Versuch des schnellen Flickens ohne Erfolg blieb, wechselte ich den zwischenzeitlich geflickten Schlauch ein, dem ich eine Woche zuvor meine erste Reifenpanne verdankt hatte.

So konnte es weitergehen, erst mit der Fähre nach Huissen und dann dort am Deich zurück nach Doornenburg, wo nach einer Umrundung der gleichnahmigen Burg die tatsächliche Tour entlang der Linge begann. Entlang der Linge führte ein schmaler aber guter und offenbar recht neuer Radweg aus perfekt verlegten Betonplatten, auf welchem man sich auf den ersten Kilometern in ruhiger Natur bewegt. Nachdem die A325 - die Autobahn zwischen Nijmegen und Arnhem - überquert wurde, wurde es etwas unruhiger, da die Linge fortan von Nebenstraßen flankiert wird, die erstaunlich stark befahren waren.

Bei Ophuisden endete die Möglichkeit direkt entlang der Linge zu fahren, sodass wir auf den Rijnbandijk entlang des Nederrijn auswichen um dann über Keesteren nach Meerten entlang einer Hauptstraße zu fahren. Bei Meerten erreichten wir den Scheitelpunkt der Tour und fuhren vorbei am Lingemeer und durch Echteld zum Deich der Waal. Jenem folgten wir bis Nijmegen-Lent, wo wir über die frisch restaurierte Waalbrug das Ufer wechselten. Bemerkenswert: Nach der Restaurierung verfügt die Brücke alleine auf der von uns befahrenen stromabwärtigen Seite über einen zweispurigen Radweg und einen separaten Fußweg mit zusammen ca. 6 m Breite - und auf der anderen Seite der Brücke war ebenfalls ein Radweg vorhanden.

Von Nijmegen aus ging es entlang des "het Meertje" zum Wylerbergsemeer und weiter durch die Niederung über Zyflich, Niel, Donsbrüggen und Rindern zurück nach Kleve.

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