10.07. Tag 20 - 136,8 km

Ecrit le 12.07.2021 de Stefan Verhoeven
Equipe: Clever Ruder Club e. V.
Municipalité: Kleve im Kreis Kleve

Am Samstag erwartete ich Besuch vom Michi aus Köln, der - unabhängig von Stadtradeln - eine kleine "Deutschlandtour" mit dem Rad macht und dessen erste Etappe ihn nach Kleve führen sollte. Also ging es für mich erneut in den Südkreis um dem Michi entgegen zu radeln. Dabei hatte ich selbst auch wieder Begleitung von meinem Stadtradel-Team des Clever Ruder Clubs, aus dem Alex sich meiner Tour anschloss. Zu zweit starteten wir somit von Kellen aus über Erfgen, Huisberden, Emmericher Eyland nach Grieth, fuhren über den Deich zum "Kernie" und weiter entlang der Rheinstraße bis Obermörmter, da der Radweg auf dem Deich bei Hönnepel aus früherer Erfahrung durch zahlreiche Gatter unattraktiv ist.

Von Obermörmter aus folgten wir den dort "barrierefreien" Deich nach Xanten-Wardt, wo der Deichweg leider endet. Über Lüttingen machten wir uns in der Folge an den Aufstieg auf den Fürstenberg, der eine schöne Aussicht bot. Durch Birten und vorbei an Bönninghardt erreichten wir Issum, von wo aus wir unseren Weg durch die Fleuthkuhlen und durch Sevelen nach Nieukerk fortsetzten. Da Michi sich zur selben Zeit noch bei Kempen befand, fuhren wir diesem noch bis Aldekerk entgegen. Nach kurzer Begrüßungs- und Verpflegungspause setzten wir die Tour zu dritt Richtung Kleve fort, wobei wir unserem Gast zeigen wollten, dass es am Niederhein schönere und auch nicht langsamere Alternativrouten zu den Radwegen entlang der Hauptstraßen gibt.

Insofern ging es von Aldekerk über Obereyll zurück nach Nieukerk und über die "Geldern-Route" über Vernum nach Geldern. Nördlich von Geldern folgten wir auf guten Nebenstraßen der Niederrheinroute durch Wiesen und Felder und von der Niers zur Issumer Fleuth östlich von Winnekendonk und weiter durch Uedemer Bruch Richtung Kehrum. Entlang der Uedemer Straße zwischen Uedemerfeld und Kehrum fanden wir zu unserem Bedauern einen Radweg in erbärmlichen Zustand vor - auch dort würde es dringend man wieder Zeit die erhebichen Wurzelschäden zu beseitigen.

Nach Kalkar befuhren wir den Radweg der B57, der innerhalb von Kalkar für einen Zwei-Richtungs-Radweg recht schmal erscheint, um hinter Kalkar zur Sommerlandstraße zu wechseln und dieser nach Kellen zu folgen.

Dort luden wir kurz Michis Gepäck ab und ich wechselte mein Trekkingrad gegen die "Bakfiets", bevor wir uns noch einmal auf die Sättel schwangen um nach Brienen zum Bootshaus zu radeln und dort noch eine gemeinsame Rudereinheit auf dem Spoykanal anzufügen. Auf dem Rückweg erledigten wir mit der Bakfiets noch Einkäufe.

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