Meine erste Tour am 4.7. in die Fränkische Schweiz

Image Ecrit le 14.07.2021 de Jürgen Tesarczyk
Equipe: ADFC Team Kulmbach
Municipalité: Landkreis Kulmbach

So, dann will ich mal versuchen ein wenig über meine Erfahrungen während der ersten Tage des Stadtradelns 2021 zu berichten. So ganz ohne den Blick auf die Radverkehrssituation in unserer in unserer Region wird es nicht gehen.
Wie ich in meinem Profil beschrieben habe, hab ich meine Autoschlüssel schon vor vielen Jahren „abgegeben“. Also hab ich schon ne Menge Erfahrung damit, den Alltag ohne Auto zu organisieren. Als alleinstehender Rentner ist das sicherlich leichter, als ein berufstätiger Familienvater.
Irgendwie hab ich in den letzten 30-40 Jahren immer eine Möglichkeit gefunden, meine Mobilitätsbedürfnisse zu befriedigen. Im Schnitt alle 10 Jahre hab ich mir auch mal ein Auto geliehen und eine recht kurze Episode (ca. 1/4-Jahr) mit einem Motorrad hat es auch gegeben.
Über reine Alltags-Radaktivitäten werde ich nur berichten, wenn sie von einer gewissen Bedeutung sind.
Am 4.7. ging’s mit dem Rennrad zum Start über Thurnau den langen Aufstieg hinauf in die Fränkische Schweiz. Leider gibt es ja generell ganz wenig fahrradgeeignete Aufstiege in unsere oberfränkische Mittelgebirge. Mir fällt im Moment nur der Radweg auf der ehemaligen Bahntrasse von Bad Berneck nach Bischofsgrün ein.
Über Schönfeld fuhr ich auf der am Sonntag ertäglichen Bundesstraße nach Hollfeld, dann auf einem asphaltierten landwirtschaftlichen Weg bis zur Abzweigung nach Wonsees. Auf der Staatsstraße 2189 ging es dann durch das wunderschöne Schwalbachtal bis nach Schirradorf. Da diese zur Zeit für den Kfz-Verkehr erneuert und streckenweise ausgebaut wird, erinnerte ich mich an den wunderschönen neuen Radweg im Wiesenttal zwischen Waischenfeld und Doos, ebenfalls an einer Staatsstraße, die vom gleichen Staatlichen Bauamt in Bayreuth verwaltet wird. Von Doos nach Behringersmühle baut das benachbarte Bauamt den weiteren Abschnitt bis zur B470 nach Ebermannstadt bzw. nach Pottenstein. Wäre doch schön, wenn so etwas auch im Landkreis Kulmbach möglich wäre!
Auf der Brücke über der A70 empfinde ich den Lärm der abrollenden Breitreifen und das Zischen des Windes, wenn die rasenden Autos die Luft zerschneiden, als recht bedrohlich.
Über Atzendorf, Zultenberg, Peesten und dem Bahntrassenweg ging’s über Katschenreuth - und NICHT mit Tempo 100 bis zum Ortsschild - zurück nach Kulmbach.

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