Durch die Fränkische Schweiz nach Fürth und am folgenden Tag zurück nach Kulmbach

Image Ecrit le 16.07.2021 de Jürgen Tesarczyk
Equipe: ADFC Team Kulmbach
Municipalité: Landkreis Kulmbach

Nachdem ich mit der Veröffentlichung meinem ersten Blog-Beitrags Probleme hatte (Upload-Fortschritt ist nirgends zu erkennen; erst bei späteren Versuchen bemerkt), sollt es jetzt klappen.

Bei der von mir geplanten Route am 10.7., etwa 110 Kilometer (11.7. Rückweg 120 km) mit etwa je 1000 Höhenmetern, genehmige ich mir die Benutzung meines Pedelecs bis 315 Watt, 3.Ünterstützungsstufe (zwischen 1980 und 2015 duzende mal ohne Motorhilfe. Blöd – das mit dem Alter!). Tank: Akkus 2x522 Wh.
Über den Bahntrassenweg fahre ich nach Kasendorf und dort die Staatsstraße 2190 auf die Fränkische Schweiz hinauf. Leider gibt es hier, wie auch beim Anstieg bei Thurnau, keinen Radweg. Einmal oben, radelt es sich entspannter über Azendorf bis zur Abzweigung bei Fesselsdorf nach Buckendorf. Immer wieder ergeben sich wundervolle Aussichten auf den typischen Frankenhöhen. Auf landwirtschaftlichen Wegen (Betonverbundsteine) über Eichenhüll und Kreisstraße hinunter nach Treunitz an der Wiesent und dann wieder über mehrere Anstiege über Königsfeld bis nach Hohenpölz einschließlich der Begegnung mit einer größeren Radlergruppe. Gut, dass ich die Hilfe des Pedelec-Motors in Anspruch nehmen kann. So kann ich die tolle Landschaft noch intensiver wahrnehmen.
Nun rollt es sich fast von allein bis nach Heiligenstadt und von dort auf einem sehr schönen Radweg bis nach Gasselsdorf und Ebermannstadt. Etwas verzwickt geht es nach Erlangen und noch stressiger – die vielen Menschen bin ich nach eineinhalb Jahren Pandemie-Isolation einfach nicht mehr gewohnt – danach auf den Rhein-Main-Donau Kanal-Radweg. Bisweilen ist es schwierig durch Gewerbegebiete zu finden, wenn man die falsche Kanalseite erwischt hat.
Nach der Übernachtung bei Freunden in Fürth, verzögert sich der Start am Morgen durch starken Regen. Als er nachlässt, wage ich es – diesmal ohne RMD-Kanal – gen Norden. Im Wiesenttal traue ich mich auf einen sandgebundenen Wander-/Radweg nach Behringersmühle. Eher etwas für Mountainbikes, da der Sand durch Regen immer mehr ausgewaschen wird und die oft groben, verbleibenden Schottersteine die Radreifen malträtieren. Bei nachlassendem Regen radle ich nach Doos und auf dem tollen neuen Radweg nach Waischenfeld.
Über Nankendorf, Plankenfels, Obernsees, Thurnau geht’s, fast trocken, weiter ins heimatliche Kulmbach.

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