Die große Runde. Über Kasendorf und Scheßlitz nach Bamberg und im Maintal zurück nach Kulmbach.

Image Ecrit le 23.07.2021 de Jürgen Tesarczyk
Equipe: ADFC Team Kulmbach
Municipalité: Landkreis Kulmbach

Da die Route zwischen Kasendorf und Scheßlitz überwiegend auf Straßen verläuft, habe ich den Sonntag am Beginn der dritten Stadtradel-Woche ausgewählt, um dem Schwerlastverkehr aus dem Weg zu gehen. Ich bin froh, dass ich es schaffe „schon“ um 12:30 Uhr zu starten. Auf dem Bahntrassenradweg ab Melkendorf ist eine Menge los. Sicherlich sind auch viele andere Stadtradler und Stadtradlerinnen unterwegs.
Bei dieser Gelegenheit möchte ich einen Sicherheitsaspekt ansprechen. Die Radwege werden zu vielfältigen Zwecken genutzt. Dabei kommt es immer wieder vor, dass mehrere Menschen, große und kleine, manchmal mit Tieren – meistens Hunde – an einem Ort für kürzere oder längere Zeit stehenbleiben, auch, um Radfahrende passieren zu lassen. Leider werden oft „Spaliere“ gebildet, die die Vorbeifahrt gefährlicher machen, da die volle Aufmerksamkeit kaum gleichzeitig auf beide Seiten ausgerichtet werden kann – auch nicht bei verlangsamter Geschwindigkeit. BITTE immer nur auf EINER Seite aufstellen, dass würde das Radfahren entspannter und sicherer machen – besonders bei zunehmenden Radverkehr. Das gilt natürlich auch für andere Radelnde, die gerade mal ein Schwätzchen am Radweg halten.
Mit dem Kfz-Verkehr gibt es heute tatsächlich wenig Probleme. Auf der Ebene und natürlich bergab versuche ich ohne Motorunterstüzung zu fahren, um Strom zu sparen. Mit einem guten 20er Schnitt bin ich 15:45 Uhr in Bamberg. Da ich die Stadt von früheren Besuchen schon recht gut kenne und ich kein großer Freund von Lärm und großen Menschenansammlungen bin, fahre ich gleich am linken Regnitzarm entlang Richtung Main.
Leider ist der Anschluss an den Main-Radweg flussaufwärts, zwischen Bischberg und Hallstadt, sehr schlecht gestaltet. Durch Bamberger Straßen und Kleingartenanlagen ist es möglich, einfacher – wenn man den richtigen Weg erwischt – und kürzer nach Hallstadt und dort zum Main zu gelangen.
An Flussradwegen liebe ich es, parallel zum Verlauf des Fließgewässers zu radeln – leider ist das hier auf dem Main-Radweg zwischen Straßen, Baggerseen, Feldern und Ortschaften selten der Fall. Bald kommt der Staffelberg näher und vor Lichtenfels flankieren die Wallfahrtskirche Vierzehnheiligen und Kloster Banz den Radweg. Bei Schwürbitz führt eine alte Steinbrücke über den Main und spätestens ab Zettlitz, in Richtung Burgkunstadt, verleiht die Hoffnung auf Brot und Bett noch einmal Energie. Um 21:20 Uhr stelle ich mein zuverlässiges Gefährt nach 148 Kilometern, erschöpft und zufrieden, in der Fahrradgarage ab.

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